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Gefährdete Ayurvedapflanzen

Seit Jahrtausenden nutzen wir Menschen die Kraft wilder Kräuter und Pflanzen für unsere Gesundheit. Viele Arten aus der Volksmedizin der verschiedensten Länder sind wegen ihrer Wirksamkeit weltweit begehrt, und man geht davon aus, dass etwa 50.000 Arten gesammelt werden, um die steigende wirtschaftliche Nachfrage zu bedienen.

Da viele der Pflanzen, die im Ayurveda eingesetzt werden, lange brauchen, bis sie fortpflanzungsreif sind und sich regenerieren können, kann die Nachfrage danach sehr schnell den Bestand übersteigen. Die Pflanzenpopulationen werden bis auf ein kritisches Niveau erschöpft und können sich nicht mehr erholen.

Das Ergebnis ist, dass mehrere der im Ayurveda verwendeten Pflanzenarten in ihrem Bestand dezimiert sind und manche davon bereits ganz aus ihren natürlichen Lebensräumen verschwanden. Viele Pflanzenexperten schätzen, dass heute bereits annähernd 20 Prozent der Arten (etwa 10.000) gefährdet sind.

Ayurvedas gefährdete Arten

Der Ashokabaum und die Indische Myrrhe stehen heute auf der Liste gefährdeter Arten der International Union for the Conservation of Nature (IUCN). Beides sind langsam wachsende Bäume, nach denen eine sehr hohe Nachfrage besteht: Der Ashokabaum wird wegen seiner Rinde gefällt, aus dem Stamm des Indischen Balsambaums erntet man das gummiartige Harz Guggul, auch Bedolachharz genannt.

Weitere Beispiele sind vier Arten, die von der Convention on International Trade of Endangered Species (CITES) als gefährdet eingestuft sind: Sarpagandha, die Indische Schlangenwurzel, Jatamansi, die Indische Narde, Kutki, das Kurukraut und Kushtha (Cheilocostus speciosus). Alle vier werden wegen ihrer Wurzeln geerntet.

Wie wir helfen

Gegen diese Entwicklung wollen wir bei Pukka aktiv werden – das ist nicht nur unsere Pflicht als Nutzer ayurvedischer Pflanzen, sondern auch unsere Passion aufgrund unseres festen Glaubens an die Weisheit des ayurvedischen Wegs.

Wir sind sehr dankbar dafür und fühlen uns geehrt, dass wir beim Schutz und der Regeneration vom Aussterben bedrohter ayurvedischer Arten mit unseren Partnern zusammenarbeiten und Teil zweier ayurvedischer Pflanzen- und Kräuterschutzprojekten werden durften. Kutki bauen wir mit Genehmigung der CITES im Himalayagebirge an , Guggul gewinnen wir in einem Schutzprojekt im indischen Rajasthan.

Dies sind zwar zwei wichtige Meilensteine, aber noch längst nicht das Ende unseres Einsatzes. Wir kooperieren mit Organisationen wie Fairwild und dem WWF, um die Ökosysteme zu schützen, in denen die oben genannten, gefährdeten Arten wachsen. Nur so, davon sind wir überzeugt, führen wir unser Unternehmen auch auf ‚Pukka-Art’: Wir wollen den ayurvedischen Pflanzen und Kräuter, die uns so viel geben, auch etwas zurückgeben.

Wir freuen uns sehr, wenn du auch an unserer Pukka-Mission teilnehmen willst, ayurvedische Pflanzen zu schützen. Es ist leicht zu helfen und beginnt mit der Wahl, die du triffst.

Was du beitragen kannst

Die Menschen zu befähigen, kluge und weise Entscheidungen bezüglich dessen zu treffen, was sie verwenden und konsumieren, ist eines der Herzensanliegen von Pukka. Wir wollen dich daher gut und umfassend zu den Pflanzen im Ayurveda informieren, damit du verstehen lernst, welche Bedeutung sie haben und vor diesem Hintergrund entscheiden kannst, was du verwenden möchtest. Auf diesem Wege hilfst du, diese gefährdeten Arten zu schützen.

Bio-zertifizierte Produkte sind einer der verlässlichsten Wege um sicherzustellen, dass du Kräuter und Pflanzen aus nachhaltigen Quellen bekommst. Die internationalen Bio-Standards stellen nicht nur sicher, dass die Pflanzen nicht mit Chemie behandelt werden. Sie sind auch ein Zeichen dafür, dass die Dinge, die du kaufst, bis auf ihren Ursprung zurückverfolgt werden können.

Das Bio-Siegel ist auch ein Zeichen für dich, dass die Anbauer und Farmer alle internationalen Vorschriften für die nachhaltige Produktion und Lieferung von Kräutern erfüllen, auch die der Roten Liste der IUCN und von CITES.

Für ayurvedische Pflanzen wie Kutki und den „Guggul-Baum” war es noch nie wichtiger, dass du deine Tasse und deinen Kühlschrank mit Bio füllst. Mit Pukka kannst du beides machen!

Ein Hoch auf die Zukunft und ein Hoch auf den Naturschutz!

Autorenporträt

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Sebastian Pole, Co-founder and Herbal Director

Ich bin einer der Gründer von Pukka Herbs und unser leitender Kräuterexperte, als der ich alle unsere Bio-Produkte entwickle. Dazu führe ich seit 1998 meine eigene Praxis für Kräuterheilkunde im britischen Bath und bin Mitglied der Ayurvedic Practitioners Association für Ayureveda-Ärzte, des Register of Chinese Herbal Medicine für Chinesische Kräuterheilkunde und des Unified Register of Herbal Practitioners, dem Verband britischer Pflanzenheilkundler. Ich bin von ganzem Herzen überzeugt von den Prinzipien des Ayurveda und arbeite mit ihnen, um zu einem positiven Wandel und zu besserer Gesundheit beizutragen. Seit meiner Zeit in Indien liebe ich es, vegetarisch zu kochen, regelmäßig Yoga zu machen und mich mit pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln fit und gesund zu halten. Es ist meine große Passion, ein Unternehmen zu führen, das den positiven Wandel in der Welt inspiriert und allen den Nutzen der wunderbaren Pflanzenkräfte bringt, mit denen wir in Verbindung treten . Auf meiner großen Farm in Somerset baue ich eine bunte Vielzahl an Heilkräutern und Pflanzen an, die meine Familie ebenso genießt wie meine Bienen.

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