Warum ist Pukka biologisch?

Pukkas Teefamilien liegt als fundamentaler Baustein das Prinzip des ökologischen Anbaus zugrunde, bei dem wir die Richtlinien des englischen Bio-Anbauverbands Soil Association befolgen. "Ökologischer Anbau" heißt für uns jedoch noch weitaus mehr: Er ist für uns der Weg, Pflanzen und Kräuter so anzubauen, dass Menschen dabei mit der Erde und dem Boden in Verbindung treten können. Er ist der Weg, unseren Fußabdruck so leicht wie möglich zu halten, indem wir sicherstellen, dass wir genau so viel zurückgeben, wie wir nehmen. Und indem wir wohltuende Kreisläufe schaffen, in jedem Stadium des Entstehungsprozesses eines Produkts vom Feld bis ins Regal des Handels.

Wir glauben, dass Farmen nur dann wirklich ökologisch arbeiten, wenn der Pflanzenanbau nur ein Element eines größeren Systems ist, dass auch die Produktion der gesamten Pflanzenpalette umfasst, die der Farmer für all seine Bedürfnisse benötigt. Viele unserer Lieblingsfarmen zeigen das: Sie kombinieren den Anbau ökologischer Pflanzen und Kräuter mit der Bestellung von Feldern mit wertvollen, esssentiellen Nahrungspflanzen, mit Tierbeständen, Kompostierung und anderen organischen Rückführungsaßnahmen, sowie mit nachhaltiger Wald- und Landschaftspflege für das Sammeln von Wildfrüchten, Baumrinden und Harzen.

Das Logo der Soil Association auf der Rückseite unserer Verpackungen bestätigt, dass alle unsere Teezutaten dem EU-Biostandard entsprechen. Der Zertifizierungsprozess stellt sicher, dass all unsere Produkte bis auf ihren Ursprung zurück verfolgt werden können. Das verbindet uns - und dich als unsere Kunden - mit Kleinbauern und Farmern sowie mit ihren Betrieben, in denen die Pflanzen und Kräuter wachsen. Ein ökologisches System braucht es, dass der Farmer der Erde organische Materie zurückgibt. Auf die gleiche Weise ermöglicht unsere Beziehung zu den Farmern uns, etwas zurückzugeben, indem wir einen sehr guten Preis für ihre Produkte bezahlen. Damit wird ein wohltuender Kreislauf geschlossen und es eröffnen sich die Möglichkeiten für weitere.

Die Soil Association hat für den biologischen Anbau vier ökologische Prinzipien festgeschrieben:

1) Prinzip der Gesundheit: Die Aufgabe der ökologischen Landwirtschaft, sei es bei Anbau, Verarbeitung, Handel oder Verbrauch, ist es, die Gesundheit von Ökosystemen und Lebewesen zu wahren und zu verbessern, angefangen vom kleinsten Bodenorganismus bis hin zum Menschen. Sie sollte auf jegliche Dünger, Pestizide, Tierarzneimittel und Lebensmittelzusätze verzichten, die gesundheitsschädlich sein können.

2) Prinzip der Ökologie: Die ökologische Landwirtschaft sollte ökologisches Gleichgewicht schaffen, durch den Aufbau entsprechender Anbausyseme, das Schaffen von natürlichen Lebensräumen und Biotopen und die Aufrechterhaltung der genetischen und landwirtschaftlichen Vielfalt. Alle, die an Produktion, Handel oder dem Verbrauch ökologisch erzeugter Produkte beteiligt sind, sollten die gemeinsame Umwelt, einschließlich Landschaften, Klima, natürliche Lebensräume, Biodiversität, Luft und Wasser schützen und zu deren Vorteil handeln.

3) Prinzip der Fairness: Ressourcen aus Natur und Umwelt, die für die Produktion und zum Verbrauch benötigt werden, sollten auf sozial und ökologisch verträgliche Weise gehandhabt und für zukünftige Generationen im Sinne des Treuhänderprinzips verwaltet werden. Fairness verlangt ein offenes und gleichberechtigtes Produktions-, Distributions- und Handelsprinzip, dass die realen Umwelt- und Sozialkosten berücksichtigt.

4) Prinzip der Fürsorge: Die Akteure der ökologischen Landwirtschaft können Effizienz und Produktivität erhöhen, dies jedoch nicht zu Lasten von Gesundheit und Wohlbefinden. Alle Maßnahmen der ökologischen Landwirtschaft sollten mit so viel Umsicht und Verantwortung durchgeführt und verwaltet werden, dass sie Gesundheit und Wohlergehen der derzeitigen und zukünftigen Umwelt und dieser wie auch kommender Generationen schützen.