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Von der Ernte bis in die Tasse – unser CO2-Fußabdruck

2017 gelang es unserem Team erstmalig, unseren CO2-Fußabdruck abzubilden und unseren gesamten Ausstoß an Kohlendioxid „von der Ernte bis in die Tasse“ aufzuschlüsseln. Jetzt verwenden wir diese Daten, um daraus wissenschaftlich basierte CO2-Klimaziele zu erarbeiten. Wir verpflichten uns dabei der Science-Based Targets Initiative und setzen damit Ziele, die an die weltweiten Bemühungen für eine Begrenzung der Klimaerwärmung auf weniger als 2 Grad Celsius anschließen.

Nur das Wasser kochen, das du für deine Tasse Tee brauchst

Die neuen Daten konnten unsere Prognose bestätigen, dass unser stärkster CO2-Einfluss das Kochen des Teewassers ist, das unsere Pukka Teetrinker aufbrühen (49 Prozent unseres gesamten CO2-Fußabdrucks).

Letztes Jahr wurden weltweit über 500 Millionen Tassen Pukka Tee aufgebrüht, mit durchschnittlich doppelt so viel Wasser wie nötig gewesen wäre. Dies summiert sich auf über 7.800 Tonnen Kohlenstoff – das Äquivalent von zwei Autoreisen rund um die Welt.

Die einfachste Lösung hierfür ist, nur so viel Wasser zu kochen, wie du wirklich für eine Tasse Tee brauchst. Daher haben wir uns mit DoNation zusammengeschlossen, einem Sozialunternehmen, das Menschen dazu inspiriert, Versprechen für eine nachhaltigere Lebensweise abzugeben. Wir alle können helfen, unseren kollektiven CO2-Fußabddruck zu reduzieren, indem wir nur das Wasser kochen, das wir auch wirklich brauchen.

Darüber hinaus haben unsere Freunde bei DoNation ausgerechnet, dass alle Teetrinker Großbritanniens gemeinsam den Gegenwert von 1 Million englischen Pfund (über 1.145.000 Euro) an Elektrizitätskosten einsparen könnten, wenn sie lediglich das benötigte Wasser aufkochen würden.

Zusammenarbeit mit Anbaupartnern

Unsere landwirtschaftliche Versorgungskette ist ein weiterer Schwerpunkt in unserem Bericht, da sie 11 Prozent unseres gesamten CO2-Fußabdrucks ausmacht. Als erste Maßnahmen identifizierten wir unsere CO2-intensivsten Feldpflanzen sowie mögliche landwirtschaftliche Techniken mit wenig CO2-Aufwand. Pflügen setzt beispielsweise Kohlenstoff in die Luft frei. Weniger oder gar nicht zu pflügen, macht daher Sinn.

Dazu arbeitet unser Team mit den Anbaupartnern, um agroforstwirtschaftliche Praktiken zu fördern. Agroforstwirtschaft bindet den Anbau von Bäumen in die Landwirtschaft ein und hat viele Vorteile: Bäume nehmen CO2 aus der Luft aus, ihre Wurzeln stabilisieren den Boden, um Erosion vorzubeugen. Baumnüsse, -früchte und -rinde sind oft eine zweite Einnahmequelle für die Landwirte. Dieses Jahr planen wir die Gründung eines Fonds, um die CO2-Reduzierung sowie die Widerstandsfähigkeit unserer Versorgungskette gegen den Klimawandel zu unterstützen. Unser Ziel ist es, Pilotprojekte dieser Praktiken dort zu etablieren, wo sie benötigt werden, und den Fortschritt zu dokumentieren.

Den Worten Taten folgen lassen

In Vorbereitung unserer wissenschaftlich basierten CO2-Zielsetzungen halfen wir jedem Pukka-Teammitglied dabei, sich Kenntnisse zur CO2-Thematik anzueignen. Dafür lancierten wir eine firmenweite Kampagne mit DoNation, in der wir uns verpflichteten, auch in unserem Alltag den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Auch zukünftig werden wir weiter daran arbeiten, den Fußabdruck unserer Betriebsabläufe noch weiter zu verkleinern, da dies der Bereich ist, über den wir die meiste Kontrolle haben. Dazu gehören Beleuchtung und Heizung unserer Bürogebäude und Lager, Pendeln und Geschäftsreisen. Wir wissen jedoch, dass dies weniger als 3 Prozent unsers gesamten CO2-Fußabdrucks „von der Ernte bis in die Tasse” ausmacht.

Wir wählen nachhaltig arbeitende Lieferanten und Partner. Unser Verpackungspartner Infusion arbeitet zum Beispiel zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien und produziert keinen Restmüll. Das heißt, unsere Tees werden mit Ökostrom in Großbritannien hergestellt. Infusion kompensiert seine CO2-Emissionen dazu durch Baumpflanzprojekte an regionalen Schulen. Die Organic Herb Trading Company ist unser englischer Partner für die Kräuterbeschaffung. Sie erzeugt einen Teil ihrer Energie mit einer 20 kW-starken Solaranlage auf dem Firmengelände und recycelt ihren Mühlenabfall umsichtig zu Kompost. Er wird für den firmeneigenen Kräutergarten verwendet sowie an regionale landwirtschaftliche Betriebe verschickt und zur anaeroben Gärung eingesetzt.

Erfahre mehr über Pukkas Nachhaltigkeit in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2017.

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