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Der unaufhaltsame Aufstieg von Matcha

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Matcha ist eine spezielle Form pulverisierten Grüntees, die von der gleichen Pflanze wie normaler Ganzblatt-Grüntee stammt.

Der Unterschied zwischen Matcha und nicht gemahlenem Grüntee liegt in der Kultivierung der Teepflanzen und in den Verarbeitungsmethoden, die Matcha zum König der Grüntees machen.

Woher kommt der Pukka Matcha?

Unseren Matcha kultivieren unsere Anbaupartner auf einer Bio-Farm auf der wunderschönen Vulkaninsel Jeju-Do vor der Küste Koreas. Der koreanische Name unseres Matcha, Jejo do Garucha, lässt sich also als ‚Pulvertee von der Jeju-Insel‘ übersetzen. 2007 wurde Jeju-Do zur Welt-Kulturerbe Sehenswürdigkeit erklärt, in Würdigung der Bedeutung seiner atemberaubenden Landschaft, die eine Mischung aus Bergen, Wasserfällen und Höhlensystemen ist. Sie bildetete sich durch Millionen Jahre der Vulkanaktivität – genau der richtige und angemessene Platz, um dort unseren wertvollsten Tee zu kultivieren.

Wie wird Matcha geerntet und verarbeitet?

Für Matcha-Tee werden nur die zartesten, frischen Blattspitzen geerntet. Anders als bei unseren anderen Grüntees, die in Körbe handgepflückt werden, erntet ein moderner Spezialtraktor die Blätter für Matcha. Er wurde extra entwickelt, um die Reihen der Teepflanzen auf- und abzufahren und mit seinen rotierenden Greiffingern die Blätter vorsichtig abzuzupfen. Dies stellt eine gleichmäßige Größe und Qualität der Blätter fest. Gleichzeitig hält diese Pflückmethode die Zeit zwischen Ernte und Verarbeitung so kurz wie möglich, was essentiell ist, um die frischen, energetisierenden Eigenschaften der frisch geernteten Blätter zu gewinnen.

Im ersten Schritt der Verarbeitung werden die Blätter dann gedämpft, um ihre Oxidation zu verhindern. Danach werden sie luftgetrocknet und in gleichförmig große Stücke gebrochen. Anschließend durchlaufen sie eine hochtechnisierte Sortiermaschine. Sie trennt die Blätter mittels Lasertechnik nach Farben und separiert alle Stücke aus, die nicht innerhalb des definierten dunkelgrün-schillernden Spektrums liegen.

Der letzte Verarbeitungsschritt besteht im Vermahlen der Blätter zu feinem Pulver. Alle restlichen Fasern wie Stiele und Blattvenen werden dabei aussortiert. Traditionellerweise erfolgt dieser Schritt von Hand und mit Steinmühlen. Heute setzt man dafür meist Maschinen ein. Unser Lieferant benutzt eine Wirbelstrom-Steinmühle. Sie bläst die Blätter mit kalter Luft gegen die Steinseiten und trennt so die Fasern von den Blättern. Übrig bleibt nur das reine Matcha-Pulver erster Qualität.

Machen wir einen Bio-Matcha daraus

Wir bei Pukka halten es für sehr wichtig sicherzustellen, dass Ihr Matcha und Ihr Grüntee (und übrigens auch die Schwarztees) aus ökologischem Anbau stammen. Jeder unserer Bio-Tees stammt aus zertifiziertem, ökologischem Anbau. Das heißt, dass für die Herstellung keine künstlichen Chemikalien oder Düngemittel eingesetzt werden. Diese Methode bringt Tees hervor, die nicht nur für Sie besser sind, sondern auch für die Biodiversität.

Warum aber ist Matcha so beliebt?

Matcha erfreut sich seit kurzer Zeit immer wachsender Beliebtheit in den westlichen Ländern. Teilweise liegt das daran, dass man heute seine unglaublichen Gesundheitsvorteile besser kennt. Neueste Forschungen zeigen, dass eine Tasse Matcha-Tee 100 Mal so reich an Antioxidantien ist wie normaler Grüntee (wobei dieser bereits doppelt so viele Antixoidantien enthält wie Schwarzer Tee). Dazu enthält Matcha einige Verbindungen, die gesundheitsfördernd und stressabbauend wirken sollen und die Wachsamkeit erhöhen. Er ist das perfekte Getränk in unserer überreizten, geschäftigen Welt und viele Menschen trinken ihn als Alternative zu Kaffee. Lesen Sie hier mehr über dieses Thema.

Autorenporträt

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Ben Heron, Sustainable Herbs Manager

Ich bin bei Pukka vor allem dafür verantwortlich, dass die Kräuter & Pflanzen, die wir beziehen ‚pukka‘ sind – sie müssen so angebaut, geerntet und verarbeitet werden, dass sie unseren Nachhaltigkeits-, Qualitäts- und Fairhandels-Standards entsprechen. Das bedeutet, dass ich viel Zeit bei unseren Lieferanten verbringe und dort auch viel für unsere Webseite filme und fotografiere. Beruflich komme ich aus dem pflanzlichen Artenschutz. Daher stehe ich mit Leidenschaft hinter Pukkas Vision „Schutz durch Handel“.

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