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Warum wir „bio“ lieben

Der Klimawandel, die Zunahme ernährungsbedingter Erkrankungen und das wachsende Aussterben wildlebender Tier- und Pflanzenarten, machen es Jahr für Jahr dringlicher, gesunde Nahrungsmittel zu produzieren, die Emission von Treibhausgasen einzudämmen und die Tierwelt zu schützen. Es gibt zwar keine Wunderwaffe, mit der wir diese Herausforderungen lösen könnten. Unsere täglichen Einkaufsentscheidungen bieten jedoch täglich eine einfache, aber wirkungsvolle Form direkter Aktion. Aus diesem Grund sind all unsere Tees und Nahrungsergänzungsmittel (NEM) durch die britische Bio-Zertifizierungs-Organisation Soil Association bio-zertifiziert. Das garantiert, dass du mit jedem Kauf von Pukka Produkten einen kleinen Unterschied für Menschen, Pflanzen und den Planeten Erde machst.

Was ist denn eigentlich „bio“?

Die Methoden des Bio-Landbaus oder ökologischen Landbaus, verbinden den Mensch mit Pflanzen und Tieren zum Wohle aller Beteiligten. Genau dieser Austausch gegenseitiger Vorteile macht die Prinzipien der ökologischen Erzeugung so besonders für Pukka.

Im Kern bedeutet „bio“ mit der Natur zu arbeiten, und nicht gegen sie. Es bedeutet besseres Tierwohl, weniger Pestizide, Verzicht auf künstlich hergestellten Herbizide und Düngemittel und ein umweltverträglicherer und nachhaltigerer Umgang mit unserem Boden und unserer natürlichen Umwelt.
In vielerlei Hinsicht verkörpert der Bio-Landbau die Essenz des Ayurveda – der alten indischen Philosophie, die durch das Herz von Pukka fließt. Wie der Ayurveda steht auch bei der ökologischen Lehre das Wohlergehen des ‚Ganzen‘ im Mittelpunkt; Sie ist ein Weg, uns Menschen wieder mit der Erde, den Pflanzen und dem Planeten zu verbinden – weil wir alle in gleichem Maße für Gesundheit und Lebensglück voneinander abhängen.

Was sind die Vorteile von Bio-Lebensmitteln und Bio-Landbau?

Weniger schädlich –Im nicht-ökologischen Landbau sind über 320 Pestizide zugelassen. Vieles davon findet sich oft auch in Nahrungsmitteln wieder, die nicht bio sind.

  • Wissen, was drin ist –Nahrungsmittel, die als „bio“ ausgezeichnet sind, müssen strengen Standards entsprechen. Diese definieren, was Anbaubetrieben und Nahrungsmittelherstellern bei der Produktion erlaubt ist, und was sie unterlassen müssen. Da „bio“ zu sein auch bedeutet, voll zurückverfolgbar zu sein, kennen wir all unsere Anbaupartner und haben sogar viele von ihnen bei der Umstellung auf Bio-Erzeugung und fairen Handel unterstützt.
  • Mehr Tierwohl –Bio heißt auch, in Punkto Tierwohl die höchsten Standards zu erfüllen. Ökologisch gehaltene Tiere haben wirklich artgerechten Platz und werden ohne die üblichen Arzneimittel, Antibiotika und Entwurmungsmittel aufgezogen.
  • Besser für unseren Planeten –Kein landwirtschaftliches System tut mehr dafür, die im Landbau produzierten Treibhausgase zu reduzieren oder natürliche Ressourcen wie Süßwasser und gesunde Böden zu schützen.
  • Besser für Dich –Das British Journal of Nutrition veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchungen, die erhebliche Unterschiede zwischen Bio-Landbau und nicht-ökologischen Methoden aufzeigten.
  • Gegen den Klimawandel –Bezogen auf alle landwirtschaftlich genutzten Flächen in Großbritannien könnte die komplette Umstellung auf Bio-Landbau innerhalb von 20 Jahren 64 Millionen Tonnen Kohlenstoff einsparen. Eine ähnliche Menge würde es einsparen, wenn annähernd 1 Million PKW weniger auf den Straßen führen.
  • Besser für Wildtiere – Bio-Landwirtschaftsbetriebe sind Schutzhäfen für Wildtiere und bieten Bienen, Vögeln und Schmetterlingen eine Heimat. Sie beherbergen bis zu 50 % mehr Wildtierarten.

Der große Mahatma Gandhi sagte einst: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für diese Welt wünscht“. So kann selbst der Wechsel zu einem Bioprodukt wirklich helfen, unser Nahrungsmittelsystem zum Besseren zu ändern. Eine größere Nachfrage nach Bio-Nahrungsmitteln bedeutet mehr Bio-Anbaubetriebe. Mehr Bio-Anbaubetriebe bedeuten weniger Pestizide, eine größere Artenvielfalt und mehr Tiere, die unter Beachtung der strengsten Tierwohl-Standards aufgezogen werden.

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