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5 einfache Dinge, die du bei Stress verändern kannst

26th Januar 2018

Viele von uns haben sich an einen schnell getakteten Lebensstil gewöhnt und machen sich sogar selbst Druck, um immer noch mehr zu schaffen. Jedes Mal, wenn wir wieder etwas länger arbeiten, ein wenig zu viel ausgehen oder noch schnell etwas erledigen, obwohl wir sowieso schon überlastet sind, üben wir noch weiteren Stress auf den Körper aus. Darunter leiden insbesondere unsere Nebennieren.

Der Rhythmus des Lebens wird sich nicht wirklich verlangsamen, doch gibt es ein paar kleine Dinge, die es uns im Alltag leichter machen.

Atmung – Brust- gegen Zwerchfellatmung tauschen
Atmen – Wir sollten eigentlich alle wissen, wie das richtig geht, oder? Atmen ist etwas, dessen wir uns im Alltag nicht unbedingt sehr bewusst sind. Wie häufig, wie tief und wie effektiv wir atmen, kann sich jedoch auf unsere Muskeln und unsere Gesundheit auswirken.

Du kennst vielleicht den Ausdruck Brust- oder, fachsprachlich, „Thoraxal-Atmung“. Damit bezeichnet man ein Atemmuster, das im oberen Brustkorb (Thorax) stattfindet. Wenn wir ausschließlich über die Muskeln ein- und ausatmen, die hier angesiedelt sind, kommen unsere anderen Atemmuskeln nicht zum Einsatz. Die Muskeln, die das Atmen erledigen, müssen jedoch doppelt so hart arbeiten und werden stärker belastet. Wenn du anfällig für Nackenschmerzen oder Spannungskopfschmerz bist, ist das nicht hilfreich! 

Die britische McTimoney-Chiropraktikerin Sally White (DC MMCA) empfiehlt: „Versuche, über das Zwerchfell zu atmen, was die die Muskeln im Lungen- und Bauchraum aktiviert. Wenn so viele Muskeln zusammenarbeiten, geschieht der Luftaustausch viel effektiver.“

Bessere Ernährung – Protein-Shakes gegen grüne Superfoods tauschen
Wer im Fitnessstudio trainiert, deckt oft mehrmals täglich seinen erhöhten Eiweißbedarf mit Eiweiß-Shakes, insbesondere, wenn Muskelzuwachs das Ziel ist. „Für Muskelmasse und Energie brauchen wir allerdings nicht nur Protein und Kohlenhydrate, sondern auch das volle Spektrum an Mikronährstoffen – Vitamine und Mineralstoffe“, meint Ernährungsberaterin Cassandra Barns dazu. Und: „Diese Mikronährstoffe, und hier besonders die Vitamine der B-Gruppe und Magnesium, helfen auch, uns vor den Auswirkungen von Stress zu bewahren.

Versuche, einen deiner täglichen Eiweiß-Shakes durch ein grünes „Superfood“ zu ersetzen, wie beispielsweise Spirulina. „Spirulina ist eine blaugrüne Alge, die als Superfood bekannt geworden ist, da sie so eine gute, natürliche Quelle für Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien ist”, so Cassandra. „Dazu liegen diese Nährstoffe in ihrer natürlichen Form vor. Damit kann sie unser Körper besser assimilieren und leichter verwenden, als aus einer Multivitamintablette, wo sie in synthetischer Form vorliegen.“ Grünen Nahrungsmitteln wie Spirulina werden auch nachgesagt, dass sie helfen, den pH-Wert im Körper auszubalancieren, Entzündungen zu reduzieren und den Energiehaushalt zu unterstützen.

Seelenruhe – Die Schlummertaste gegen „Zeit für mich“ tauschen
Der Wecker klingelt. Du willst nicht aufstehen und drückst die Schlummertaste. Fast umgehend gleitest du zurück in den Schlaf. Bis der Wecker wieder klingelt...

Bei Menschen, die den Wecker jeden Tag um die gleiche Uhrzeit klingeln lassen, stellt sich der Körper darauf ein, eine Stunde vorher langsam wach zu werden. Unser Schlaf wird leichter, unsere Körper erwärmen sich und Cortisol, unser Stresshormon, beginnt, einzuschießen. Es gibt uns den Schwung, morgens aufzustehen und aktiv zu werden. Wenn wir jedoch die Schlummertaste drücken und wieder einschlafen, nehmen wir unserem Körper die Stunde, die er braucht, um wach zu werden und bringen damit unsere Stresshormone durcheinander.

Wie wäre es, morgens aufzustehen und sich 20 Minuten Zeit für sich selbst zu nehmen, anstatt 20 Minuten immer wieder auf „Snooze“ zu drücken? Tim Westwell, der Mitbegründer von Pukka Herbs, sagt: „Ich beginne meinen Tag, indem ich mir 20 bis 30 Minuten für mich selbst nehme. Ich mache Yoga oder meditiere und versuche, mich nach innen zu zentrieren, bevor der Tag beginnt, sich nach außen zu öffnen. Ich hege eine kleine Hassliebe für regelmäßige Routinen. Doch ich weiß, dass ich mir meine kleine Auszeit am Morgen die Möglichkeit gibt, die innere Ruhe herzustellen, die ich brauche, bevor der Tag beginnt.”

Koffein – Kaffee gegen Grüntee tauschen
Koffein muss nicht unbedingt schlecht für uns sein, solange wir darauf achten, aus welcher Quelle wir es zu uns nehmen.

Die meisten von uns haben relativ viel Stress im Leben. Wenn wir uns müde oder ausgelaugt fühlen – oft als direktes Resultat der ganzen Belastungen – greifen wir für einen Energieschub oft zu Kaffee. Allerdings können hohe Dosen Koffein und andere stimulierende Substanzen im Kaffee den Körper veranlassen, mehr Stresshormone herzustellen und unsere Stressreaktion noch stärker ausfallen zu lassen.  

„Grüner Tee enthält zwar auch etwas Koffein, doch weniger als Kaffee“, meint Ernährungsberaterin Cassandra Barns. Der Hauptgrund dafür, dass es vielleicht besser ist, sich bei Stress für Tee zu entscheiden, ist jedoch dessen Gehalt an L-Theanin, einer natürlichen Substanz, die praktisch nur im Tee vorkommt. Man hat festgestellt, dass L-Theanin eine entspannende Wirkung auf den Geist ausübt, Angst- und Unruhezustände lindert und zu Fokussierung und Konzentration beiträgt. Vermutlich passiert das dadurch, dass L-Theanin die Menge an Alphawellen im Gehirn erhöht, die mit dem Zustand ´gelassen, aber aufmerksam´ in Verbindung zu stehen scheinen.“

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Salz – Tafelsalz gegen rosa Himalaya-Steinsalz tauschen
Trotz der schlechten Presse, die Salz immer wieder bekommt, ist es ein unerlässlicher Bestandteil allen menschlichen und tierischen Lebens. Unser Körper verwendet Salz zur Aufrechterhaltung einiger seiner lebenswichtigen Funktionen. Allem voran hilft es dem Körper seinen Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten. Dazu wird es für die Nervensignalübertragung durch den ganzen Körper benötigt.

Zu viel Salz kann jedoch schädlich sein. „Durch den Verzehr verarbeiteter Nahrungsmittel, die oft verstecktes Salz enthalten, bekommen wir besonders leicht zu viel davon“, sagt Cassandra Barns. „Die erste Maßnahme, die man ergreifen kann, ist daher, auf ´echtes´ Essen umzusteigen, sowie auf selbst zubereitete Mahlzeiten aus frischen Zutaten.“

Es kann auch helfen, das normale Tafelsalz gegen rosa Himalaya-Salz auszutauschen. „Tafelsalz ist eine raffinierte Form von Natriumchlorid. Rosa Himalaya-Salz ist hingegen eine unraffinierte Form davon, die auch kleine Mengen anderer wertvoller Mineralien enthält“, so Cassandra. „Sie können dem Körper auf vielerlei Weise helfen, indem sie zum Beispiel die Nebennierenfunktion unterstützen und zur Knochendichte beitragen. Dennoch ist auch dieses Salz vor allem Natriumchlorid, sodass auch hiervon große Mengen – d.h., ein Verzehr von mehr als 6 g täglich – Probleme verursachen könnten.”

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